
Thürlesberg
Bedeutende kulturhistorische Stätte auf einem
schlichten, bewaldeten Hügel, der in die breite Donauebene hinein ragt.
Etwa 200 Jahre vor Christus stand hier eine keltische Fliehburg, dann
ein römischer Burgus. Um 1220 lebte hier auf einer Burg der Minnesänger
Ulrich von Thürheim. Er vollendete den Minnegesang "Tristan und Isolde"
des Gottfried von Straßburg. Stätten geschichtlicher Bedeutung sind die
Hügelgräber aus der Hallstattzeit in den Wäldern östlich von
Buttenwiesen. Landschaftsprägend ist das Donauried mit seinen
Schwaighöfen.
Auf dem Thürlesberg befand sich die Stammburg des
Minnesängers Ulrich II von Thürheim. Er war ein Vertreter der
staufischen Klassik. Der steil in das Donautal hineinragende Thürlesberg
war wohl schon in keltischer Zeit zu Wehrzwecken hergerichtet. (Text
nach Sailer)

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